Marderschreck fürs Auto ohne komplizierten elektrischen Anschluss

Ein Einbau eines Auto-Marderabwehrgeräts bedeutet für viele, dass im Motorraum Kabel verlegt und an die Autobatterie angeschlossen wird. Das ist kein Zufall, denn wenn du in ein Autozubehörgeschäft gehst oder im Internet stöberst, stößt du fast nur auf solche Optionen. Das liegt daran, dass die Batterie ein teureres Bauteil ist, und die meisten Hersteller teure Komponenten vermeiden. Dabei gibt es heute fast für alles eine Akkulösung, deshalb darfst du zu Recht auch bei einer Auto-Nagerabwehr eine solche erwarten. Wir haben gute Nachrichten: wir haben den Vadalarm AutoGuard entwickelt, der unter anderem über einen eigenen internen Akku verfügt.
Warum ist der Marder im Auto ein Problem?
Marder haben sich überraschend gut an die städtische Umgebung angepasst. Sie suchen bevorzugt Unterschlupf auf Dachböden von Gebäuden, in Garagen und im Motorraum von Autos. Letzteres kann für sie besonders attraktiv sein, da es einen geschützten, schwer zugänglichen Versteckplatz bietet.
Das Problem beginnt, wenn das Tier die im Motorraum befindlichen Kabel, Gummischläuche oder Isoliermaterialien annagt. Schon ein einziges beschädigtes Kabel kann ausreichen, damit eines der elektrischen Systeme des Autos ausfällt. Im schlimmeren Fall kann auch eine Beschädigung des Kühlsystems oder eines anderen wichtigen Bauteils eine aufwendige Reparatur erforderlich machen.
Marder sind außerdem territoriale Tiere. Wenn sie im Motorraum die Geruchsspuren eines anderen Marders wahrnehmen, kann das aggressives Verhalten und das Risiko von Schäden verstärken. Deshalb lohnt es sich, bereits beim Auftreten der ersten verdächtigen Pfotenabdrücke mit dem Schutz zu beginnen – oder sogar noch früher.
Wie funktioniert ein Auto-Marderabwehrgerät?
Eines der am weitesten verbreiteten Funktionsprinzipien moderner Auto-Marderabwehrgeräte ist die Ultraschall-Warnung. Diese Geräte geben hochfrequente Töne ab, die an der oberen Grenze des menschlichen Hörbereichs oder darüber liegen. Diese nennen wir Ultraschalltöne.
Ziel ist es, eine für das Tier unangenehme Umgebung zu schaffen und so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass es sich länger im Motorraum aufhält. Zwischen den verschiedenen Geräten können jedoch erhebliche Unterschiede bestehen. Einige Modelle arbeiten mit einer festen Frequenz, während andere die Frequenz des ausgesendeten Tons kontinuierlich oder zufällig verändern. Letztere Lösung soll es den Tieren erschweren, sich daran zu gewöhnen.
Es gibt auch Marderabwehrgeräte, die neben Ultraschall ein starkes, blinkendes Licht einsetzen. Durch die Kombination beider Reize versuchen sie, das Tier, das sich in den Motorraum wagt, über mehrere Sinne zu irritieren. Die Wirksamkeit der Ultraschallwarnung wird jedoch auch von der Platzierung des Geräts, der Bauweise des Motorraums und dem Verhalten der Tiere beeinflusst. Der Ultraschall kann von Bauteilen im Motorraum abgeschirmt werden, daher ist die richtige Platzierung besonders wichtig.
Warum müssen herkömmliche Auto-Marderabwehrgeräte elektrisch angeschlossen werden?
Ein großer Teil der herkömmlichen Auto-Marderabwehrgeräte bezieht die für ihren Betrieb benötigte Energie aus dem 12-Volt-Elektrosystem des Fahrzeugs. Das hat einen Vorteil: Bei geeigneter Ausführung kann das Gerät kontinuierlich mit Energie versorgt werden, sodass es nicht regelmäßig separat aufgeladen werden muss.
Über die physische Befestigung hinaus kann der elektrische Anschluss jedoch weitere Aufgaben mit sich bringen. Wir müssen an die Autobatterie oder an einen geeigneten Stromversorgungspunkt gelangen und das Gerät dann sicher anschließen. Einige Geräte können außerdem zusätzliche Kabel benötigen, um den Zündungszustand zu erkennen.
Bei modernen Autos befindet sich die Batterie oft im Kofferraum oder in einem Bereich des Innenraums. Dann kann die Verkabelung bis in den Motorraum bereits eine deutlich größere Aufgabe sein. Natürlich kann es auch vorkommen, dass man aufgrund der Vorgaben des Herstellers, der Werkstatt oder des Fahrzeughalters am elektrischen System des Autos nicht herumschrauben darf, meist aus Sicherheitsgründen.
Viele befürchten auch, dass ein dauerhaft betriebenes elektrisches Gerät bei längerem Parken die Autobatterie entladen könnte. Das kann besonders bei Fahrzeugen wichtig sein, die nur selten genutzt werden, und natürlich kann es im Winter bei schwächeren Batterien ein echtes Risiko darstellen. Nager- und Marderabwehrgeräte mit eigener Batterie bieten für diese Probleme eine Alternative.
Akku-betriebener Mardervertreiber: Befestigung im Motorraum, ohne elektrischen Anschluss
Einer der größten Vorteile von Marderabwehrgeräten mit eingebautem Akku ist, dass ihr Betrieb vom elektrischen System des Autos unabhängig sein kann. Ein solches Gerät muss aufgeladen, an einem geeigneten Ort sicher im Motorraum befestigt und dann eingeschaltet werden. Eine elektrische Verbindung zur Autobatterie ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
Das kann besonders vorteilhaft sein, wenn das Auto noch Garantie hat, geleast ist oder wir einfach nicht in die werkseitige Verkabelung eingreifen möchten. Ein weiterer Vorteil des Akkubetriebs ist, dass sich das Gerät bei Bedarf leichter von einem Fahrzeug auf ein anderes oder sogar in die Garage umsetzen lässt, da auch die elektrischen Anschlüsse nicht umgebaut werden müssen.
Natürlich hat auch diese Lösung eine wichtige Voraussetzung: Der eingebaute Akku muss von Zeit zu Zeit aufgeladen werden. Deshalb ist es nicht unerheblich, ob das Marderabwehrgerät mit einer einzigen Ladung einige Tage, einige Wochen oder sogar mehrere Monate funktionieren kann.
Vadalarm AutoGuard: bis zu 3 Monate Laufzeit ohne Anschluss an die Autobatterie
Das von Vadalarm entwickelte Vadalarm AutoGuard-Auto-Marder- und Nagerabwehrgerät wurde so konzipiert, dass es auch für diejenigen eine einfache Lösung bietet, die sich nicht mit dem elektrischen System des Autos befassen möchten. Das Gerät verfügt über einen eingebauten Akku mit 2800 mAh Kapazität, der über einen USB-C-Anschluss aufgeladen werden kann. Im Normalbetrieb kann es mit einer einzigen Ladung bis zu drei Monate lang funktionieren.

Zur Inbetriebnahme muss das aufgeladene Gerät an einem geeigneten Ort stabil im Motorraum befestigt und dann eingeschaltet werden. Für den Betrieb ist kein Anschluss an die Autobatterie erforderlich, dennoch hat das Gerät einige Vorteile. Der AutoGuard gibt Ultraschall mit variierender Frequenz zwischen 20 und 27 kHz ab, ergänzt durch eine starke, blinkende weiße LED. Im Normalbetrieb sendet er alle fünf Sekunden ein kurzes Warnsignal aus.
Dank der langen Akkulaufzeit mit Akku kann es auch in Autos praktisch sein, die nur selten genutzt werden oder deren Batterie sich an einer schwer zugänglichen Stelle befindet. Wichtig ist jedoch, dass auch die Umgebungstemperatur die Akkulaufzeit beeinflusst. Bei dauerhaft unter 10 °C liegenden Temperaturen kann die erwartete Laufzeit im Normalbetrieb auf bis zu einen Monat sinken.
Was passiert, wenn wir es doch an die Autobatterie anschließen?
Eine Besonderheit des AutoGuard ist, dass er neben dem eigenständigen Akkubetrieb auch an das elektrische System des Autos angeschlossen werden kann. In diesem Fall wechselt das Gerät automatisch in den Auto-Turbo-Modus.
Wenn das Ladesystem des Fahrzeugs in Betrieb ist, lädt der AutoGuard seinen eigenen Akku, während die Warnfunktion pausiert. Nach dem Abstellen des Fahrzeugs und dem Ende des Ladevorgangs aktiviert sich nach einer Wartezeit von drei Minuten automatisch die intensivere Ultraschall- und Lichtwarnung.
Ein wichtiger Vorteil der Lösung ist, dass der AutoGuard beim Parken bereits über seinen eigenen Akku betrieben wird. Dabei bezieht er keine Energie aus der Autobatterie. Wenn wir wieder losfahren und das Ladesystem des Fahrzeugs aktiviert wird, schaltet das Gerät die Warnfunktion automatisch aus und beginnt erneut, seinen eingebauten Akku aufzuladen. So ist während der Nutzung kein regelmäßiges manuelles Ein- und Ausschalten der Marderabwehr nötig.
Kann ein Auto-Marderabwehrgerät auch in der Garage verwendet werden?
Marder meiden auch in der Garage geparkte Autos nicht unbedingt. Das gilt besonders für Garagen, die offen sind oder durch die die Tiere leicht hineingelangen können. Der Vadalarm AutoGuard kann über einen USB-C-Anschluss auch mit einem Netzteil betrieben werden. In diesem Fall wechselt er automatisch in den Netz-Turbo-Modus, in dem er eine intensivere Ultraschall- und Lichtwarnung einsetzt.
In diesem Modus gibt das Gerät alle drei Sekunden für eine Sekunde Ultraschall ab, während die weiße LED schnell blinkt. Der Verbrauch bleibt auch dann unter 0,5 Watt, sodass dies deine Stromrechnung nicht nennenswert beeinflusst. Das ermöglicht es auch, das Gerät in der Garage gegenüber dem Auto zu platzieren. Auch hier ist die richtige Position wichtig, denn Ultraschall breitet sich vor allem direkt und in einem hindernisfreien Raum wirksam aus.
Worauf sollten wir bei der Installation eines Marderabwehrgeräts achten?
Egal ob du ein Gerät mit eigenem Akku oder eines, das an das elektrische System des Autos angeschlossen wird, wählst: Das Marderabwehrgerät muss im Motorraum sicher befestigt werden. Die richtige Platzierung kann die Wirksamkeit der Warnfunktion grundlegend beeinflussen. Das Gerät sollte an einem Ort montiert werden, an dem der Ultraschall auf möglichst wenige Hindernisse trifft und auch die Lichtwarnung gut zur Geltung kommen kann.
Wichtig ist, dass das Gerät stabil befestigt ist, keine beweglichen Teile berührt und nicht in die unmittelbare Nähe besonders heißer Bereiche des Motors oder der Abgasanlage gelangt. Wenn es bereits früher zu Marderschäden gekommen ist, lohnt es sich, den Motorraum überprüfen zu lassen, beschädigte Bauteile reparieren zu lassen und bei Bedarf auch zurückgebliebene Geruchsspuren zu entfernen. Das Marderabwehrgerät ist eines der Mittel zur Vorbeugung und sollte am besten zusammen mit einer regelmäßigen Wartung und Kontrolle des Motorraums eingesetzt werden.
Häufig gestellte Fragen zu akkubetriebenen Auto-Marderabwehrgeräten
Muss auch das akkubetriebene Marderabwehrgerät im Motorraum eingebaut werden?
Ja. Auch ein akkubetriebenes Marderabwehrgerät für den Motorraum muss im Auto ordnungsgemäß befestigt werden. Der Unterschied besteht darin, dass es für den Betrieb nicht elektrisch an die Autobatterie angeschlossen werden muss.
Ist für den Einbau des AutoGuard ein Kfz-Elektriker erforderlich?
Wenn wir das Gerät mit dem eigenen Akku verwenden möchten, ist kein elektrischer Anschluss erforderlich. Die richtige Befestigung im Motorraum kann bei gutem Zugang und unter Einhaltung der Montageanleitung auch ohne Fachmann durchgeführt werden.
Kann das Marderabwehrgerät die Autobatterie entladen?
Das hängt von der Konstruktion des Geräts ab. Der Vadalarm AutoGuard nimmt im Auto-Turbo-Modus nur dann Energie aus dem elektrischen System des Fahrzeugs auf, wenn dessen Ladesystem in Betrieb ist. Beim Parken läuft er über seinen eigenen Akku.
Wie lange funktioniert ein akkubetriebenes Marderabwehrgerät?
Das hängt von der Akkukapazität des Geräts, seinem Energieverbrauch, dem Betriebsmodus und der Temperatur ab. Der Vadalarm AutoGuard kann im Normalbetrieb mit einer Ladung bis zu drei Monate lang funktionieren, bei anhaltender Kälte kann die Laufzeit jedoch kürzer sein.
Schützt ein Ultraschall-Marderabwehrgerät das ganze Auto?
Ultraschallgeräte entfalten ihre Wirkung vor allem dort, wo die Schallwellen das Tier tatsächlich erreichen. Der AutoGuard wurde zum Schutz des Motorraums entwickelt, daher kann es vorkommen, dass der Marder weiterhin auf das Autodach oder die Motorhaube klettert.
Kann der Vadalarm AutoGuard auch gegen andere Nager verwendet werden?
Ja, das Gerät wurde entwickelt, um Marder und Nager aus dem Motorraum fernzuhalten. Die Wirksamkeit der Warnfunktion kann jedoch auch von der Tierart und den Umgebungsbedingungen abhängen.
Schütze dein Auto, bevor etwas passiert!
Die durch Marder verursachten Schäden im Motorraum sind unangenehm, und ihre Reparatur kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Zur Vorbeugung stehen heute auch Geräte zur Verfügung, für deren Nutzung keine Umrüstung des elektrischen Systems des Autos erforderlich ist.
Der Vadalarm AutoGuard bietet mit seinem eigenen Akku, seiner dichten Ultraschall- und Lichtwarnung mit variierender Frequenz sowie seinem optionalen automatischen Fahrzeugmodus eine flexible Lösung zum Schutz des Motorraums, auch wenn du nicht in das 12-Volt-System eingreifen möchtest.
Das Gerät muss im Motorraum genauso ordnungsgemäß befestigt werden wie andere Auto-Marderabwehrgeräte, aber über den elektrischen Anschluss kannst du frei entscheiden. Wenn du einen einfach zu verwendenden Auto-Nager- und Marderabwehrer ausprobieren möchtest, erfahre auf dieser Seite mehr über die genaue Funktionsweise des Vadalarm AutoGuard.
